Kleine Spiele: Direktspiel gegen Dribbling
Vorbemerkung: Beim Spiel „Passen gegen Dribbling“ bestimmt eine Mannschaft (Dribbler) die Zeit, die einer zweiten Mannschaft (Passen) zur Verfügung steht, um Punkte zu sammeln. Der Reiz dieses Spieles geht vom Zeitdruck aus, den die Dribbler auf die Passspieler ausüben, indem sie möglichst schnell ihre Dribbelaufgabe erledigen. Während die Dribbler eine anstrengende, aber technisch einfache Aufgabe erfüllen, lösen die Direktspieler eine technisch und koordinativ anspruchsvolle Aufgabe mit hoher Konzentration.
Spielregeln:
- Es werden zwei Mannschaften (A- Dribbler/B-Passspieler) gebildet.
- Nach dem Startsignal dribbeln alle Spieler der Mannschaft A gleichzeitig mit ihrem Ball um ein Quadrat 12m x 12m (Rechteck 10m x 15m).
- Parallel dazu passt sich die Spieler der Mannschaft B einen Ball durch ein Doppeltor (Breite ca. 1-2 m –Abstand: 2-3 m) hin und her. Pässe mit 2 Kontakten oder direkt.
- Jeder erfolgreiche Pass zählt einen Punkt.
- Der Ball muss durch die Hütchen zur anderen Seite gespielt werden.
- Wenn der letzte Dribbler über die Ziellinie dribbelt, hört der Spielleiter auf, die Pässe zu zählen.
- Danach wechseln die Mannschaften A und B ihre Aufgaben.
- Sieger ist die Mannschaft, die die meisten Pässe gespielt hat.
Variationsmöglichkeiten:
- Abstand der Hütchentore (Passen) und Quadrate/Rechtecke, die umdribbelt werden
Viel Spaß beim Ausprobieren und Variieren!
Variation mit Koordinationsaufgaben
Was sind „Kleine Spiele“?
„Kleine Spiele“ umfassen jede Form von Bewegungsspielen mit oder ohne Gerät und werden von den sogenannten „Großen Spielen“ dadurch abgegrenzt, dass sie keiner definierten Wettkampfbestimmung unterliegen. Sie lassen dadurch viel Raum für Improvisationen und Variationen bezüglich der Spieleranzahl, der Spielfeldgröße, des Spielgerätes, der Hilfsmaterialien und des Regelwerkes, welches meist sehr einfach ist.
Ziele der „Kleine Spiele“
- der Erwerb von Grundlagen taktischen Verhaltens,
- die Erziehung zu Disziplin und Einordnung in die Gruppe
- und die Erziehung zu sozialem Verhalten und gegenseitiger Rücksicht.
Die Spieler sollen zur Kreativität durch eigene Ideen aktiviert werden. Die Spiele sollten so variiert werden, dass sie den Fähigkeiten der Spielgruppe gerecht werden.
„Kleinen Spiele“ benötigen häufig nur einen kleinen Spielraum und wenig Material.
Häufig sind keine besonderen Fertigkeiten erforderlich.
Trotz des Wettkampfcharakters der „Kleinen Spiele“ benötigen sie keine amtlichen Regeln und sehen keinen organisatorischen Rundenspielbetrieb vor. Sie können verändert oder bestimmten pädagogischen Absichten angepasst werden und meist schon nach wenigen Erläuterungen gespielt werden.
„Kleine Spiele“ variieren
Durch Veränderung der Rahmenbedingungen (Spielzeit, Spielraum, Spielerzahl, Spielgeräte) ist es möglich, gezielt einzelne motorische Komponenten wie Ausdauer, Kraft, Koordination oder Schnelligkeit zu fördern und zu schulen.
Neben der eigentlichen Funktion der Spiele als freudebetonte und der Gesundheit dienender Freizeitbeschäftigung sowie als Bindeglied zwischen der passiven Erholung und der sportlichen Betätigung, kommt ihnen eine besonders sinnvolle Bedeutung bei der Ausübung anderer sportlicher Disziplinen zu. Sie eigenen sich hervorragend zur Entwicklung grundlegender Fertigkeiten und können, geschickt ausgewählt, oft Gymnastik- und Aufwärmübungen in anderen Sportarten ersetzen.
Spiele sind häufig bewegungsintensiver als andere Übungsformen.
Die Intensitäten sollten so aufeinander abgestimmt sein, dass Sicherheitsaspekte und Unfallverhütung einen hohen Stellenwert besitzen. Die Verletzungsgefahr ist bei schnellen Antritten, Spurts und abrupten Ausweichbewegungen umso größer, je älter die Teilnehmer sind.
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