Sportunterricht Spiele: Atomspiel

Sportunterricht Spiele: Atomspiel

Sportunterricht berücksichtigt Entwicklungsstufen und Interessen der Kinder. Kleine Spiele zur Verbesserung technischer Elemente des Fußballspiels stellen eine gern gesehen Abwechslung zu Übungsphasen dar und sind bei Kindern sehr beliebt.

Sportunterricht Spiele: Atomspiel

Sportunterricht Spiele: Atomspiel

Ablauf des Aufwärm- und Platzsuchspiels Atom:

Alle Spieler dribbeln frei im Raum. Wenn der Spielleiter „Atom 3“ ruft, dann müssen sich Gruppen zu 3 Spielern zusammenfinden.
Die Gruppengröße sollte häufig wechseln, damit sich nicht feste Gruppen bilden können, die sich dann immer wieder treffen.

Variation: In der Gruppe muss eine Aufgabe erledigt werden.

  • Bälle mit beiden Händen hoch halten,
  • Bälle tauschen,
  • Rumpfbeuge mit Ball zwischen den Beinen,
  • Hinsetzen und Situps mit Ball (Beine angezogen!), …

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Hinweise zu den Kleinen Spielen

Was sind „Kleine Spiele“?

„Kleine Spiele“ umfassen jede Form von Bewegungsspielen mit oder ohne Gerät und werden von den sogenannten „Großen Spielen“ dadurch abgegrenzt, dass sie keiner definierten Wettkampfbestimmung unterliegen. Sie lassen dadurch viel Raum für Improvisationen und Variationen bezüglich der Spieleranzahl, der Spielfeldgröße, des Spielgerätes, der Hilfsmaterialien und des Regelwerkes, welches meist sehr einfach ist.

Ziele der „Kleine Spiele“

  • der Erwerb von Grundlagen taktischen Verhaltens,
  • die Erziehung zu Disziplin und Einordnung in die Gruppe
  • und die Erziehung zu sozialem Verhalten und gegenseitiger Rücksicht.

Die Spieler sollen zur Kreativität durch eigene Ideen aktiviert werden. Die Spiele sollten so variiert werden, dass sie den Fähigkeiten der Spielgruppe gerecht werden.

„Kleinen Spiele“ benötigen häufig nur einen kleinen Spielraum und wenig Material.

Häufig sind keine besonderen Fertigkeiten erforderlich.

Trotz des Wettkampfcharakters der „Kleinen Spiele“ benötigen sie keine amtlichen Regeln und sehen keinen organisatorischen Rundenspielbetrieb vor. Sie können verändert oder bestimmten pädagogischen Absichten angepasst werden und meist schon nach wenigen Erläuterungen gespielt werden.

„Kleine Spiele“ variieren

Durch Veränderung der Rahmenbedingungen (Spielzeit, Spielraum, Spielerzahl, Spielgeräte) ist es möglich, gezielt einzelne motorische Komponenten wie Ausdauer, Kraft, Koordination oder Schnelligkeit zu fördern und zu schulen.
Neben der eigentlichen Funktion der Spiele als freudebetonte und der Gesundheit dienender Freizeitbeschäftigung sowie als Bindeglied zwischen der passiven Erholung und der sportlichen Betätigung, kommt ihnen eine besonders sinnvolle  Bedeutung bei der Ausübung anderer sportlicher Disziplinen zu. Sie eigenen sich hervorragend zur Entwicklung grundlegender Fertigkeiten und können, geschickt ausgewählt, oft Gymnastik- und Aufwärmübungen in anderen Sportarten ersetzen.

Spiele sind häufig bewegungsintensiver als andere Übungsformen.

Die Intensitäten sollten so aufeinander abgestimmt sein, dass Sicherheitsaspekte und Unfallverhütung einen hohen Stellenwert besitzen. Die Verletzungsgefahr ist bei schnellen Antritten, Spurts und abrupten Ausweichbewegungen umso größer, je älter die Teilnehmer sind.

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