Sportunterricht Spiele: Polizist

Sportunterricht Spiele:

Polizist

Sportunterricht Spiele: Polizistt

Sportunterricht Spiele: Polizist

Organisation:

In einem Quadrat (15m x 15m) führen die Spielerinnen ihren Ball frei. In den Ecken des Quadrates sind vier Felder abgesteckt. Es werden vier Mannschaften gebildet.

Jede Mannschaft befindet sich zunächst in einer Ecke des Spielfeldes.

Ablauf:

Der Trainer steht als „Polizist“ in der Mitte des Spielfeldes.

Sobald der „Polizist“ ein Handzeichen gibt, wechseln alle Teams mit ihren Bällen jeweils in die entsprechende Ecke. Es gibt drei Zeichen: horizontal, vertikal und diagonal. Die Mannschaft, die am schnellsten das Feld komplett gewechselt hat, erhält einen Punkt.

Variationen:

  • Der „Polizist“ gibt Wechselzeichen mit einem Ball an. Beispiel: Horizontaler Wechsel: Ball prellen; vertikaler Wechsel: Ball in die Luft halten; diagonaler Wechsel: Ball um Körper kreisen.
  • Ruft der „Polizist“ Kreisverkehr, so müssen alle Mannschaften im Uhrzeigersinn durch die anderen abgesteckten Eckfelder dribbeln, bis sie wieder im eigenen Feld angekommen sind. Die Mannschaft, die als erste wieder komplett in ihrem Feld angekommen ist, erhält einen Punkt.
  • Ruft der Polizist „Verkehrschaos“ so müssen alle Mannschaften gleichzeitig diagonal das Feld wechseln. Die schnellste Mannschaft erhält wieder einen Punkt.

 

Viel Spaß beim Ausprobieren und Variieren!
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Was sind „Kleine Spiele“?

„Kleine Spiele“ umfassen jede Form von Bewegungsspielen mit oder ohne Gerät und werden von den sogenannten „Großen Spielen“ dadurch abgegrenzt, dass sie keiner definierten Wettkampfbestimmung unterliegen. Sie lassen dadurch viel Raum für Improvisationen und Variationen bezüglich der Spieleranzahl, der Spielfeldgröße, des Spielgerätes, der Hilfsmaterialien und des Regelwerkes, welches meist sehr einfach ist.

Ziele der „Kleine Spiele“

  • der Erwerb von Grundlagen taktischen Verhaltens,
  • die Erziehung zu Disziplin und Einordnung in die Gruppe
  • und die Erziehung zu sozialem Verhalten und gegenseitiger Rücksicht.

Die Spieler sollen zur Kreativität durch eigene Ideen aktiviert werden. Die Spiele sollten so variiert werden, dass sie den Fähigkeiten der Spielgruppe gerecht werden.

„Kleinen Spiele“ benötigen häufig nur einen kleinen Spielraum und wenig Material.

Häufig sind keine besonderen Fertigkeiten erforderlich.

Trotz des Wettkampfcharakters der „Kleinen Spiele“ benötigen sie keine amtlichen Regeln und sehen keinen organisatorischen Rundenspielbetrieb vor. Sie können verändert oder bestimmten pädagogischen Absichten angepasst werden und meist schon nach wenigen Erläuterungen gespielt werden.

„Kleine Spiele“ variieren

Durch Veränderung der Rahmenbedingungen (Spielzeit, Spielraum, Spielerzahl, Spielgeräte) ist es möglich, gezielt einzelne motorische Komponenten wie Ausdauer, Kraft, Koordination oder Schnelligkeit zu fördern und zu schulen.

Neben der eigentlichen Funktion der Spiele als freudebetonte und der Gesundheit dienender Freizeitbeschäftigung sowie als Bindeglied zwischen der passiven Erholung und der sportlichen Betätigung, kommt ihnen eine besonders sinnvolle  Bedeutung bei der Ausübung anderer sportlicher Disziplinen zu. Sie eigenen sich hervorragend zur Entwicklung grundlegender Fertigkeiten und können, geschickt ausgewählt, oft Gymnastik- und Aufwärmübungen in anderen Sportarten ersetzen.

Spiele sind häufig bewegungsintensiver als andere Übungsformen.

Die Intensitäten sollten so aufeinander abgestimmt sein, dass Sicherheitsaspekte und Unfallverhütung einen hohen Stellenwert besitzen. Die Verletzungsgefahr ist bei schnellen Antritten, Spurts und abrupten Ausweichbewegungen umso größer, je älter die Teilnehmer sind.

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